Archive for Juni, 2010

Wer schaltet bei Beckmann nicht ab?

Sonntag, Juni 20th, 2010

Die unerträglich einsilbigen, egozentrisch „Beckmannischen“ Kommentare zur Fußball-Weltmeisterschaft am Nachmittag lassen mich umschalten.
Wenn dann 5 Minuten Spiel verlorengehen, ist das nicht schlim, denn die ARD-Kommentatoren sind sowieso so blind, dass erst die Zeitlupe die Wahrheit zeigt. Daß die Großmutter eines der Spieler Skat gespielt hat, interessiert mich nicht.

Ich will das Spiel kommentiert sehen, erfahren, wer wann am Ball ist etc. Rudi Michel, seligen Angedenkens. Auch Meinungsmache: das Kommentieren immer für den gerade, der im Vorteil ist, ermüdet. Auch Ballack „hochjubeln“ ist „out“.- Das alles kann RTL besser. Und anderes auch…

Schließlich haben die Sport-Redakteure das Programm der ARD ruiniert (1982-2006). Das weiß man in den „lichten Höhen“, aber was passiert?

Chancen ohne den „Spaziergänger von Klagenfurt“.

Freitag, Juni 18th, 2010

Hat nicht schon Jemand die deutsche Mannschaft von Ballack, dem „Spaziergänger von Klagenfurth“ befreit; ist nicht schon Rohlfes, der andere eindruckslose Partner von B., ausgeschieden? War das nicht genug? –

Aber, dass Löw kein Trainer ist, beweist er im ersten Spiel mit etwas Anspruch. Statt, wie Hidding bei Australien, aktiv in das Geschehen einzugreifen, läßt er nach Kloses gelber Karte die Zügel schleifen. Reagiert auch auf andere Gefahrenmomente nicht. Läßt das Spiel durchlaufen (übrigens: wer entscheidet sich ständig für K., der völlig eindruckslos bleibt. Ein Restbestand – wie B.?

Aber das sind keine verantwortlichen Trainer von Format, wie z.B. bei der Schweiz oder Griechenland. Mit Gerede wird nichts entschieden. Schon B. hätte seit Langem aus der Mannschaft entfernt gehört. Zwei Pässe, kein Mal ein Zweikampf, Alles im Schlenderschritt. Auch sein Bauch war im Spiel gegen Italien wichtiger. Folge: 2:1 für Italien. Andere spielten im Finale…

Es wird eben nicht alles automatisch und aus der Ferne gelöst. Also: wann wird Löw ein Trainer? Und: ist das dann nicht zu spät?
Ein bayerischer Politiker hat mal Fußballvergleiche in der Politik gebraucht. Ganz Unrecht hatte er nicht, denn nun erinnert der Fußball an die Zustände in der Politik.