Archive for Mai, 2011

Die Sache hat Geschichte. Mercedes Slk kaufen und Service genießen.

Dienstag, Mai 24th, 2011

Herr von Helm /Serviceleiter Hamburg rief mich an. Leider war ich nicht da. Deshalb mußte ich zurückrufen, um zu erfahren, dass, bei allem Bedauern, es nun einmal so sei, dass die Werkstätten sehr frequentiert seien. Leider fand ich auch hier kein Eingehen auf die Vorkommnisse beim Kauf des Slk 200/171.

Deshalb werde ich nun, nach der etwas flauen Rückmeldung Desjenigen, der für die Zustände im Service der Hamburger Niederlassung verantwortlich ist (Zustand Ebertdamm wie 1986/Kollaustrasse merkwürdig finster -und,  seltsames Verhalten des Counters) die Beziehungen einfrieren, an anderer Stelle zum Service gehen und weiter beobachten…

Deshalb hier die Erfahrungen mit dem Slk 170. Ein Lehrstück in schlampiger Konstruktion wie später mangelhaftem Marketing.

———

http://www.forumfilm.de/archiv8/slk/artikel.htm

 

Mercedes auf dem Weg in die neue Welt.

Die Ära Hubbert bei Daimler Chrysler wird heute als Erfolgsstory verkauft. Doch muss vom Produkt her eindeutig festgestellt werden, dass in den Jahren seit 1996 die Marke Mercedes ihren Nimbus als qualitativ vorbildliches Erzeugnis verloren hat. Das Missmanagement begann bereits personalpolitisch, als statt des erfolgreichen Mercedes (und vormals Continental-Managers) Werner, Dr.Hubbert zum Leiter der Mercedes-Division berufen wurde. Das hing eng mit der Entscheidung für den LKW-Sanierer Schrempp, und gegen den erfolgreichen Mercedes-Macher Werner als Daimler Chrysler Vorstand, zusammen.

Damit begann der Abstieg der Marke Mercedes zum Volumenprodukt und der Versuch, mit kostengünstig produzierten Fahrzeugen ein Maximum an Ertrag zu erzielen. Ein Musterbeispiel dafür war der SLK, der – mit einem klappbaren Stahldach versehen – zum Renner für den Markt Publizitätssüchtigen wurde. Dass der frühere Nimbus und die altgewohnte Unnahbarkeit der Mercedes-Gewaltigen, auch im Umgang mit Kunden, nun zu Auswüchsen ungeahnter Natur führten, mag im Vergleich mit anderen deutschen Produkten und Herstellern nicht auffallen, ist jedoch objektiv ein Grund für die jüngste Flucht des deutschen Kunden zu den ausländischen Marken. Ein früherer BMW-Kunde sagte 1986: „Ich fahre Jaguar, weil mir die Preise von BMW heute zu hoch sind. Und die Qualität des Engländers reicht mir im Vergleich“. Dass Hubbert auch die Fehlentwicklung in der Formel 1 zu verantworten hat, wird gleichfalls nicht offen ausgesprochen. Nach den „Watschen“ der letzten Aktionärsversammlung für Schrempp, ist Hubbert, der an sich schon „in Rente“ sein sollte, nun zum „shooting star“ geworden – weil kein anderer da ist!

_______________

So war es kein Kunststück, aus dem SLK der Baureihe 200-320 ein besseres Auto zu machen. Kein Auto kann Alles können. Aber Qualität, Service und Wiederverkaufserlös sollten in realistischen Bahnen bleiben.

SLK 230/320.

Das war – abgesehen von der Idee, ein Sonntagsauto für die arrivierte Dame der Gesellschaft zu bauen, die ausschließlich in Hamburg um den Klosterstern „cruised“ – mit dem bisherigen SLK nicht gelungen.
1.jpg (24495 Byte)

Tradition verpflichtet

Ein Fahrzeug, das schon bei der Auswahl der Materialien des Innenraumes, den Journalisten als besonders gestehungsgünstig komponiert auffiel, verdient einen genaueren Blick. Ein Motorenmanagement, das erst nach rund 25-30 Metern auf Gaswegnehmen reagiert (dessen Vortriebskraft somit ungeschmälert in mögliche Bremswege eingeht), dessen Stahlklapp-Dach die Hinterachs-Kinematik beim Zurücklegen äußerst negativ beeinflusst (Sturz der Hinterachse/Federkennungen etc.) und insgesamt ein Fahrwerk, das bei Fahrern um die 90 Kg nach links einknickt, gehören sich nicht für eine Marke wie Mercedes. Wenn Fahrwerk, bzw. auch das Armaturenbrett und die Karosserie, nicht einmal im Jahr auf Klappern überarbeitet werden, entwickelt sich im Dach-, Armaturenbrett- und Kofferraumbereich ständiges Knirschen und Knarzen, das jegliche Freude am SLK erstickt. Auf die Beanstandung dieser Mängel antwortete das Kraftfahrt-Bundesamt mit Nichtverstehen (Lutz Sturm an den Verfasser, 13.9.2001). Derartiges Verhalten wird ergänzt durch den Rückzug der Dekra in diesem konkreten Fall. Erst auf mehrfaches Insistieren ließ sich Frank Böttger von der Außenstelle Hamburg/Stellingen dazu herbei, „Knarrgeräusche im Bereich der Fahrertür“ (so vom Besitzer jedoch nicht festgestellt) und „bei geöffnetem Dach…Klappergeräusche aus dem Kofferraum“ schriftlich zu bestätigen. Weitere Arbeiten wurden allerdings unter Hinweis auf Kosten von bis zu € 20.000,- für „Fahrversuche“ abzuwimmeln versucht (Ing.grad. Frank Böttger an Verfasser, 16.8.2000). Dass ein SLK 230, mit den o.e. Eigenschaften deckungsgleich zu dem Fahrzeug SLK 320, nach Bemängelung von vier verschiedenen Lackdicken (d.h. beseitigten Unfällen) an die Niederlassung Hamburg zurückgegeben wurde, sei hier ergänzt (vgl. Anlage).

Auch der SLK320 zeigte Mängel im Motorbereich und in der Fahrwerkabstimmung was zu ergebnislosen Bemühungen der Niederlassung Hamburg führte. Erst verkürzte Federn und härtere Stossdämpfer beseitigten das Problem in etwa (Fa.Brammer/Rothenbaumchaussee). Diese Werkstatt allerdings fuhr dieses, und ein weiteres Fahrzeug, jeweils über Nacht über 115 km (ein Meister wohnte 50 Km außerhalb Hamburgs). Wiederholte Untersuchungen, die wie geschildert ohne Ergebnisse blieben, lösten eine Fülle von Rechnungen der Niederlassung aus, die nur durch direkte Korrespondenz mit der zentralen Kundenbetreuung in Stuttgart eingedämmt werden konnten (Schreiben an Herrn Uwe Wessbecher, 24.7.2000). Erst ein getauschter Motor-Management-Computer brachte ein normales Verhalten des Motors bei der Gasannahme und beim Gaswegnehmen. Es besteht der Eindruck, dass hinsichtlich des Fahrwerks die Position und Form des Tanks eine Rolle spielt, denn bei abnehmendem Tankinhalt verändert sich das Fahrverhalten des Fahrzeuges gravierend. Mercedes war nicht in der Lage, eine Aufriss-Zeichnung mit der genauen Position des Tanks bereitzustellen (Schreiben an Herrn Prof.Dr.J.Hubbert, 26.5.2000).

Der Pressechef Josef Reifenrath teilte auf Befragen mit, es habe Kontakt zu der Kunden-Service-Organisation Hubbert bestanden, deshalb wisse er nicht recht, was er noch tun könne (AN, 10.6.2002). Die Überprüfung durch einen Techniker dieser Organisation geriet nachgerade zur Farce. Der Techniker wollte nicht erkennen, dass bei zwei Passagieren die Absenkung des Fahrwerks (auch der Öldruckdämpfer) der bemängelte Umstand, einer einseitigen Absenkung des Fahrwerks, bei Alleinfahrt, nicht zum Tragen kommen könne. Nach diesen Erfahrungen erlahmt das Interesse ( vgl. Fall SLK 230/Anl.).
2.jpg (6080 Byte) 3.jpg (10344 Byte) 4.jpg (9165 Byte)

Grosse Fahrt an kalten Tagen

Ein unwilliger Service, der behauptet, diese Mängel nicht beseitigen zu können und eine Kundenbetreuung für den gehobenen Kundenkreis, die Beschwerdeführer zu „leimen“ versucht, gehören nicht in das Reich der Fabel, sondern sind bei Mercedes Gegenwart. Wenn Sie bedenken, dass ein PKW in der Herstellung 35-45 DM kostet, erkennen Sie, welche Verdienstspannen – und Garantie, bzw. Kulanzspannen – in diesen Objekten stecken.

Unverständlich, wie wenig, im Verlauf der Produktion, an grundsätzlichen Änderungen in dieses allseits vielgelobte Modell eingeflossen ist. Ein Fahrwerk, dass mindestens einmal im Jahr nachgezogen werden muss (inkl. Armaturenbrett), eine Dachkonstruktion, die knackt und knirscht nach Herzenslust, und Rost am Dachgestänge, zeigen an, warum BMW beim Stoffverdeck bleibt. Der Kundendienstbetrieb Brammer interessierte sich nie für diesen Rostbefall. Das erledigte ein Stift bei der Firma Rosier/Meschede selbstständig. Nach 30 Jahren ist der Kunde nun wieder dort, wo er mit 220SE und 230-280SL zuletzt gut betreut wurde. Hamburger Mercedes-Betriebe werrden nicht mehr besucht. Ein gefährliches Kofferdeckelschloss, das manche Stirn groß gewachsener Fahrer „berührt“ hat, zähe V6-Zylindermotoren mit Dimensionen, die den Motorraum nur mit Hilfe einer Plastikabdeckung füllen (was „Auto, Motor und Sport“ in der letzten Ausgabe auch festgestellt hat) und eine fahrtechnische Instabilität, die, für Mercedes-Fahrzeuge bisher ungewohnt, ein Gefühl der Unsicherheit erzeugt, ließen dieses Model auf den Renn- und Rallyestrecken die Ausnahme bleiben.

____________

SLK 200 Kompressor.

Eine Tour um die Abtei Königsmünster in Meschede führte den SLK 200 Kompressor über die seit 40 Jahren wohlvertrauten Stecken um den Stimmstamm (Höhe 550 Meter). Schon die Ausmaße des neuen Modells lassen erkennen, dass sich Mercedes hier etwas vorgenommen hat; nämlich die konzeptionellen Mängel des Vorgängers von Grund auf auszumerzen.
5.jpg (15545 Byte)

Benediktiner-Abtei „Königsmünster“ zu Meschede

Schon der 4-Zylinder wirkt wie mit einer Turbine ausgerüstet. Diesen Sound würden wir dem Mazda RX 8 wünschen. Durchzug, Schaltbarkeit, Drehzahlanschlüsse in den fünf Gangstufen der Automatik, und die Reaktion der Lenkung, gehören in eine höhere Kategorie der Fortbewegung. Insbesondere das Fahrwerk erfüllt, in dessen absoluter Ehrlichkeit, den Wunsch des engagierten Fahrers nach Rückmeldungen über Straßenzustand und Grad der Radführung.
2.jpg (6080 Byte) 3.jpg (10344 Byte) 4.jpg (9165 Byte)

SLK 200-350

Von Meschede, den Stimmstamm bergauf gefahren, ergibt sich der direkte Vergleich über die Mercedes-Typen vom 170S, über die SE und SL-Typen aus Vergangenheit und Gegenwart bis zu Porsche Turbo und Speedster 3,2. Die langgezogenen Bergauf-Kehren erlauben ein Ertasten des Grenzbereichs, in dem der Wagen zwischen Über- und Untersteuern hin und herpendelt. Doch der SLK 200 bleibt gut kontrollierbar.

Klicken Sie auf das Bild, um das Video zu starten

Ein Vergleichsfahrzeug SL 320 „edition“ kam auf ca. 145 Km/h. Oben angekommen, ist – für einen 1,8 Liter 4-Zylinder beeindruckend – wie dieser, im Vergleich zu den 6-Zylindern (verschiedenster Konfigurationen, Gewichte, Drehmoment- und PS-Leistungen), turbinenartig davonzieht. Eine Disziplin, in welcher schon 220 und 300SE, 230-280-300-380 und 320SL am selben Platz beeindruckten.

Aber auch die kleinen Strassen entlang der Ruhr, Richtung Arnsberg, zeigen, dass dieser neue SLK sich das unmotivierte Schwingen abgewöhnt hat. Eine Unart der früheren Pendelachse, die ja einmal „Schwingachse“ hieß, ist heute schließlich überwunden. Sauberes Herumzirkeln um entgegenkommende Steinbruch-LKW’s, das Umfahren von Schlaglöchern, und das Treiben durch die Wechselkurven im Arnsberger Wald, machen nun Spaß.

Allerdings bleibt auch hier ein Wehrmutstropfen, der uns schon seit über 40 Jahren bei Mercedes begleitet. Waren es früher die lieblosen Gummimatten, so sind es heute das Armaturenbrett und die Türtafeln des SLK 200, die aus taxigewohntem Kunststoff grobnarbigster Ausführung bestehen.
2.jpg (6080 Byte) 3.jpg (10344 Byte) 4.jpg (9165 Byte)

Mehr Raum, pfiffiger Schnitt und sparsames Interieur

Weiter gelang das Schalten per Schaltknöpfen hinter dem Lenkrad nur aufwärts. Heruntergeschaltet werden musste per Getriebeschalthebel. Ein kurzer Ritt über die Autobahn zwischen Meschede und Brilon offenbarte weiter ein überlegenes Leistungspotential, selbst der kleinen Maschine.

So ist Mercedes mit dem SLK200 ein Modell gelungen, das in Leistung und Fahrverhalten dem bisherigen SLK320 gleichkommt, wenn diesen nicht sogar übertrifft. – Und dann stimmt die Rechnung vielleicht wieder?

Dr. Bernd F. Schulte

Anlage:

FALL SLK 230/320

Am 8.8.1999 als „unfallfrei“ gekauft, klappert der Motor von Anfang an beim Kaltstart wie ein Diesel. Im Leerlauf ein metallisches Klappern intermittierend. Am 15.11.1999 wird das Fahrzeug vermessen, da der Wagen hinten mit Gepäck und zwei Personen hängt, und nicht geradeaus fährt. Verschiedene Reparaturen der Niederlassung Hamburg/Kollaustrasse (Steuerkette, Kompressorwelle, Hydroelemente. Keilriementrieb + Umlenkrollen) führen zu keiner Verbesserung. Am 28.3. schreibe ich dazu Herrn Hubbert. Antwort am 5.5., Herr Wessbächer (Service Vorstandskunden), wiegelt alles als „Mißverständnisse“ ab. Ein Werkstattermin kommt dennoch zustande.

Am 6.4. wird der Wagen auf Motorgeräusche untersucht. Am 26.4. werden die Bremsen überprüft. Die Bremsscheiben vorn werden ersetzt. Am 27.4. erneut (O1R192 0102, 01K1970067). Am 2.5. schreibe ich Herrn Hubbert zu den immer noch vorliegenden Mängeln: Bremse, fehlerhafte Ansteuerung des Motors beim Gaswegnehmen, Knacken in der linken Tür.

Am 3.5. schreibt Herr Wessbächer, Herr Block (Technikleiter Niederlassung Hamburg) werde feststellen, „ob es sich um ein subjektives Empfinden“ handele (Hinweis, es handele sich um einen Gebrauchtwagen). Am 8.5. bestätigt Herr Block eine Probefahrt mit einem Vergleichsfahrzeug, will jedoch die verzogenen Bremsscheiben vorn nicht übernehmen.

Am 23.5. sind gemacht: Spannvorrichtung für Keilriemen/Teile erneuern. Am 24.5. bestätigt Herr Block das Gespräch und Probefahrt am 22.5.(?), was zur Erneuerung der Spannrolle(n) führt. Die anderen Beanstandungen seien normal. Am 26.5. schreibe ich an Herrn Hubbert, dass Motorgeräusch (Kolbenkipper?) und verspäte Gaswegnehmen weiter bestehen. Eine Differenz zwischen den Aussagen der Herrn Schollas-Block wird festgestellt (Tendenz, die Beanstandungen vom Tisch zu wischen). Dagegen wendet sich Herr Block mit Schreiben vom 29.5.2000. Das Fahrverhalten sei im November 1999 „in Ordnung gebracht worden. Das Kaltstartgeräusch durch Austausch der Hydroelemente beseitigt. Ein Keilriemengeräusch sei die letzte Beanstandung und durch eine Abschlußfahrt deren Nichtvorhandensein bestätigt.

Am 2.6.2000 gebe ich eine Zusammenfassung des Vorganges an Herrn Hubbert, da Herr Schollas am 31.5.2000 weitere Tätigkeiten nicht in Aussicht stellt. Am 6.6.2000 folgt mein Hilferuf an den früheren Vorstandsvorsitzenden und guten Bekannten, Herrn Professor Breitschwerdt, der mich an Herrn Schöpf /Leiter Entwicklung Technik weiter empfiehlt. Dessen Sekretärin mich aber nach mehreren Tagen bescheidet, ich hätte genügend Kontakte im Hause gehabt. Ich solle mich /[gefälligst] an die Kundenzentrale in Lüttich wenden. Daraufhin setze ich bei Herrn Hubbert den 13.6.2000 als letzten Zeitpunkt für einen Werkstatt Termin. Da keine Reaktion erfolgt, wende ich mich am 7.6.2000 an Herrn Schrempp.

Herr Walter ruft von dort sofort zurück und der Termin kommt zustande. Am 9.6.2000 bestätigt Herr Block die erneute erfolglose Ursachenforschung der Kollaustraße. Am 14.6.2000 antwortet Herr Wessbächer, man habe angesichts der Informationen aus Hamburg „keine Veranlassung gesehen, in die Arbeit unserer Niederlassung korrigierend einzugreifen“. Es bestünden „keine Unterschiede zum Serienstand“. Am 3.Juli moniere ich gegenüber Herrn Wessbächer, warum „niemand eine Antwort auf die Frage gibt, was die Ursache des Geräusches im Motor des SLK 230 ist“.

Herr Block stellt meinen Schriftwechsel der AUTOBILD, Herrn Felske zur Verfügung, die durch mich nicht autorisiert, sich voreilig in die Sache mischt. Weiter werden die Bremsen berechnet. Dazu nur die vorderen Bremsscheiben gewechselt. Auch wird verschwiegen, daß das nicht Teil der Gebrauchtwagen-Garantie sei. Die Rechnung wird von hier irrtümlich bezahlt.

Am 4.7.2000 kommt es zu einem Kontakt mit Herrn Inhester, Pressechef Daimler Chrysler, der den SLK nach Stuttgart ruft (AN 5.7.2000). Am 11.7.2000 vereinbart Herr Block den Transport des SLK nach Stuttgart für den 12.7.2000. Wieder besteht er darauf, daß die Vorderradbremsen nicht zur Gebrauchtwagen-Garantie zählten. Der SLK geht mit 20.334 KM/12.7. an die Niederlassung [kommt zurück mit 20.706 am 8.8.2000 nach 27 Tgen, Herr Inhester veranschlagte 8 Tge]. Herr Block beginnt laufend Rechnungen aus abgeschlossenen Vorgängen zuzustellen, zu mahnen und Druck zu machen (Schreiben an Herrn Schrempp, 13.7.00).

Da kein Aufschluß in der Korrespondenzfrage (AUTO BILD) eintritt, setze ich den 31.7.2000 als Termin gegenüber Herrn Wessbächer. Darauf erfolgt bis heute [16.6.2004] keine Reaktion. Am 20.7.2000 sendet Herr Block eine Ersatzwagenrechnung zu einem Vorgang vom 14.6.2000. Der SLK wird am 13.7.2000 in Hamburg abgeholt, kommt aber erst am 24.7.2000 in Stuttgart an. Angeblich habe es „Mißverständnisse der Niederlassung mit dem Spediteur“ gegeben, so Herr Eßer/ PA Daimler Chrysler /Untertürckheim. Am 24.7.2000 folgen weitere Rechnungen (Rep.Auftr. 24.5.2000) von Herrn Block ( weitergereicht an Herrn Wessbächer bleibt wiederum ohne Reaktion). 1.Mahnung von Herrn Block am 31.7.2000.

Für den 8.8.2000 wird die Übergabe des SLK in Stuttgart angekündigt. Am 3.8.2000 bitte ich um Bestätigung, die Herr Diehl in merkwürdiger Form verweigert. Unverschämte Begrüßung: „Was machen Sie denn schon hier?“ Am 8.8.2000, 12 Uhr in Untertürckheim/Museum, das ich mir gerade nach meinem selbst bezahlten Flug und Transfer von Hamburg ins Werk ansehe. Ich ging in die Presseabteilung, auf der anderen Straßenseite, und stellte nachdrücklich klar, wer der Kunde und wer der Verkäufer des Produkts war. Nach Übernahme des Fahrzeuges bestehen sämtliche Mängel weiter. Bei vollem Tank knickt das Fahrzeug links hinten ein. Wird das Dach zurückgelegt, verstärkt sich die Neigung zum plötzlichen Übersteuern in Rechtskurven. Links knackt nun die ganze Wagenseite. Der Motor klappert weiter. Festgestellt wird nach Rückkehr in Hamburg, daß

1. der Wagen rechts vorn neu lackiert wurde (zwischen dem 12.7.2000 und dem 8.8.2000. 2. daß das Fahrzeug vor Verkauf vorn rechts, vorn links linke Tür, rechte Tür und linker Kotflügel hinten lackiert wurden. Schäden im Bereich der Bodengruppe linke Tür lagen offenbar zusätzlich vor. Diese Sachverhalte wurden nicht vor Verkauf („unfallfrei“), und am 8.8.2000 in Untertürckheim, mitgeteilt.

Ergänzung (16.6.2004): Es kam zu einem Acht-Augen-Gespräch beim Niederlassungsleiter Hamburg. Dieser musste erst auf die möglichen Folgen des Sachverhaltes hingewiesen werden, um zu dem Entschluss zu kommen, den SLK230 zurückzunehmen. Der Kauf eines neuen SLK320 wurde als Geschäft „mit Rabatten“ vereinbart. Im Verlauf des Gespräches hatte der Technikleiter Block behauptet, der SLK230 sei schon verbeult in der Niederlassung angekommen. Das Fahrzeug war jedoch am Vorabend poliert und innengereinigt worden. Nachforschungen bei dem Bremer Transporteur ergaben, dass der Wagen ordnungsgemäß und unverbeult verladen und abgeliefert worden war. Die Transportkarte lag bei Wiederübernahme noch im Fahrzeug.

Als der Verkaufsleiter Gosda und – wiederum der Technikchef Block – die Ausstattung etc. diskutierten, kam plötzlich heraus, das sei ein „Bruttogeschäft“. Daraufhin wurde der Wagen anderweitig erworben. Was Herrn Gosda nicht hinderte, über diesen Teil des Geschäftes nach Informationen „zu suchen“.

Heute wimmeln Herr Schollas und Kollegen den SLK 320 ab, wenn das Fahrzeug zur Reparatur angemeldet wird…

Mercedes Hamburg toller Service.

Montag, Mai 23rd, 2011

Neues Auto gekauft, das Klappdach aufgemacht – das Hinterteil klappert.-

Dem Verkäufer habe ich das mitgeteilt. Der versprach zu meiner Überraschung, der Serviceleiter Hamburg/ Kollaustrasse werde mich anrufen.

Ich fuhr 14 Tage ohne Anruf „klappernd“ weiter. Zudem knirscht der Wagen nun auch vorn, wenn ich rückwärts fahre und einschlage. Die Haube knirscht beim Aufmachen in Kameradschaft mit. Daraufhin habe ich den Verkäufer in der Kollaustrasse erneut angerufen und gefragt, ob ich noch auf ihn rechnen könne. Er entschuldigte sich und versprach, dass mich ein Herr Göring anrufen werde.

Das tat der dann auch und brummte etwas, von: er hätte die mail wohl irrtümlich gelöscht oder vergessen. Ingesamt machte er keinen freundlichen Eindruck. Aber das Auto wäre ja neu – kam schließlich – und dann solle ich ihm mal den KFZ-Schein zufaxen. Ich fragte, warum und bestand darauf, einen Termin zu machen und dann weiter zu entscheiden, denn er wollte den Wagen wieder einen ganzen Tag haben. Kam schließlich damit heraus, ich würde ja auch ein Ersatzfahrzeug bekommen können. Er machte am 20. einen Termin für den 25.5.ds.

Am 23. bin ich – nach Jahrzehnten – in der Filiale Ebertdamm gewesen. Etwa 10.00 Uhr. Bekam auch den KFZ-Schein kopiert und sollte der nächste Kunde sein. Aber das System ist so unübersichtlich (wie ehedem), dass man herumsteht und nichts passiert. Auch ist nicht erkenbar, wo die Akte bleibt, wer der Kd-Berater sein wird etc.  – Nach einer halben Stunde bin ich gegangen.

Dann in der Filiale Kollaustrasse wenig später (11.00Uhr): ich ging auf einen freien Kd-Berater zu, wollte ihm mein Anliegen schildern und wurde sofort an den Counter verwiesen (sonst bekäme er Probleme), der eine Akte anlegen müsse. Ich sprach eine der Damen an, die behauptete aber, das sei ihre Nachbarin – ich verwies darauf, dass diese telefoniere, ja – aber sie habe selbst Kunden … .

Das war mein letzter Besuch bei Mercedes-Hamburg.
Die nächsten 10 Jahre werde ich wohl wieder mal woanders zum Service gehen (bis jetzt Rosier/Meschede). Und nochmal ein Auto kaufen – hier? Wohl wieder erst in 12 Jahren!