Archive for the ‘Wirtschaft und Soziales’ Category

Seepark Kurhotel Wandlitz: Die Überraschung dieses Sommers.

Sonntag, August 16th, 2015

http://www.tripadvisor.de/ShowUserReviews-g651838-d1020178-r298645056-SeePark_Kurhotel_am_Wandlitzsee-Wandlitz_Brandenburg.html
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Ein solcher Platz, 30 km vor Berlin, unglaublich – aber wahr. Eine freundliche Begrüßung in einem modern und zweckmäßig eingerichteten Haus. –

Aber die Lage! Ein See wie gemalt – und zum Schwimmen top.
Der Koch freut sich, mal à la Carte kochen zu können. Die Bedienung zeigt ungeahnten Einsatz.

Am Wochenende, wenn es in Berlin unerträglich heiß wird, kann hier gelebt werden.
Am Freitag Abend das Dinner im Park – ein Traum. Der Staub der Landstrasse fiel förmlich von unseren Füßen. Unmittelbar am Wandlitz See mit seinem klaren Wasser, den Fischen und einem Ort, der eine romantische Kirche hat (die leider etwas oft bimmelt), einem uralten Lokomobil, das von vergangener Landwirtschaft zeugt und unbedingt besichtigt werden sollte.

Ein Schwimmbad fehlt. Aber das erst, wenn es kalt wird. So gesehen, ein rundes Wochenende, als wir zu nichts mehr Lust hatten.- Vielleicht am kommenden Wochenende jetzt noch einmal. Freunde und Verwandte interessieren sich. Auch auf der Reise nach Norden. Die BAB ist in unmittelbarer Nähe (Auffahrt Wandlitz). Wir fahren von Berlin aus über die Landstrasse. Wenn der Verkehr wieder läuft, auch über den Ring.

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Wir haben gestern, für eine weitere Nacht, Station gemacht. Es war nervtötend heiß in Berlin. Im See geschwommen, der herrlich kühl war. Am Steg gelegen, die Fische beobachtet; die Taucher bei ihren weiten Unterwasservorstößen bewundert. Das Zimmer war hoch gelegen, weitläufig und modern. Mit Blick zum See. Das Bier kühl und mit Kohlensäure. Das Frühstück komplett. Der Rückweg über den Berliner Ring, zunächst durch den Wolkenbruch, angenehm und schneller als quer durchs Land.

Reißerische Panikmache der WELT fortgesetzt.

Donnerstag, Dezember 8th, 2011

Es erübrigt sich an sich, die reißerisch zusammengekratzten Belege für den Zusammenbruch des Euro, in der WELT nachzulesen. Diese Boulevardschreibe begleitet nun schon seit geraumer Zeit die Europa-Krise, die natürlich niemand leugnet.

Doch die Frage nach dem „cui bono“ liegt auf der Hand, und muß einmal, wenn die Krise vorbei sein wird, auf den Tisch gelegt werden. Hilfreich ist eine solche Presse für Alle, jedenfalls aber nicht die Europäer.
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http://www.welt.de/politik/ausland/article13757074/Angst-vor-dem-Gipfel-Der-Euro-kann-explodieren.html

Angst vor dem Gipfel – „Der Euro kann explodieren“Zentralbanken sollen sich schon auf ein Leben nach dem Euro vorbereiten.

Frankreichs Europaminister warnt: „Der Euro kann explodieren, Europa auseinanderfallen.“

Mit drastischen Worten hat Frankreichs Europaminister Jean Leonetti vor den Folgen der Schuldenkrise für Europa und den Euro gewarnt. „Der Euro kann explodieren, und Europa kann auseinanderfallen“, sagte Leonetti am Donnerstag vor dem EU-Gipfel in Brüssel dem Sender Canal+. Dies wäre nicht nur für Europa und Frankreich „eine Katastrophe“, sondern für die ganze Welt. „Die Lage ist ernst.“

Am Abend wollen die Staats- und Regierungschefs in Brüssel über die Euro-Schuldenkrise beraten. Mehrere Zentralbanken gehen offenbar schon von einem Scheitern aus.

Merkel und Sarkozy treiben EU-Reform voran. Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder kommen von Donnerstag an in Brüssel zusammen, um über die Euro-Schuldenkrise zu beraten. Dabei soll es unter anderem um Maßnahmen für strenge Haushaltsdisziplin und eine engere wirtschaftspolitische Abstimmung gehen.

Deutschland und Frankreich setzen sich dafür ein, verbindliche Regeln dafür mindestens im Kreis der 17 Euro-Länder vertraglich zu verankern, wenn Nicht-Euro-Länder wie Großbritannien keiner Vereinbarung zustimmen wollen. Leonetti sagte Canal+, wenn möglich solle aber eine Lösung der 27 EU-Länder gefunden werden.

Juncker warnt vor langwieriger Debatte um Änderungen

Der Vorsitzende der Eurogruppe, Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker, mahnte schnelle Änderungen der EU-Verträge an. „Die Änderung muss begrenzt sein, sie darf weder eine langwierige Debatte noch langwierige Ratifizierungsprozesse nach sich ziehen“, sagte Juncker der „Süddeutschen Zeitung“. Die Änderungen, Hauptthema beim heute beginnenden EU-Gipfel in Brüssel, sollen eine stärkere Kontrolle der Haushaltsdisziplin im Euro-Raum ermöglichen.

Er sei für „ein maximales Einmischen Brüssels“, sagte Juncker, lehnte Kontrollrechte des Europäischen Gerichtshofs, die Deutschland fordert, jedoch ab. Auch künftig sollten Haushaltspläne einzelner Staaten nicht in Brüssel genehmigt werden müssen. Aber: „Sie dürfen mit kritischen Fragen belegt werden bis hin zur Aufforderung, den Haushalt nachzubessern.“

Kritik an „moralischer Überlegenheit“ Deutschlands

Der Gipfel müsse sich schnell auf Änderungen verständigen, notfalls auch nur im Kreis der 17 Euro-Staaten, aber offen für alle. „Es darf nicht passieren, dass sich Großbritannien beispielsweise Sonderregeln für den heimischen Finanzmarkt einräumen ließe oder ein lasches Sozialrecht“, betonte Juncker.

Der Eurogruppen-Chef wiederholte seinen Eindruck, Deutschland fühle sich anderen Ländern moralisch überlegen. Die Deutschen sollten nicht denken, „sie müssten als einzig Tugendhafte immer für die anderen zahlen. So ist es nicht.“

EZB-Rat steckt geldpolitischen Kurs ab

In Frankfurt kam am Morgen der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) zu einer seiner wahrscheinlich wichtigsten Sitzungen seit Ausbruch der Finanz- und Schuldenkrise zusammen. Kurz vor dem EU-Gipfel stecken die Notenbanker ihren geldpolitischen Kurs ab und dürften – so die Meinung der meisten Analysten und Ökonomen – mit einer weiteren Zinssenkung auf dann ein Prozent auf die dunklen Konjunkturwolken reagieren, die am Horizont heraufziehen.

Zudem werden die Währungshüter versuchen, den Druck auf die Politik hochzuhalten, beim Gipfel einen Durchbruch zu erzielen. Doch damit dürfte es der neue EZB-Präsident Mario Draghi nicht belassen.

Draghi hält sich weitere Intervention an Anleihemärkten offen

Fachleute gehen davon aus, dass die Notenbank das ihrige tun wird, um vor allem das europäische Bankensystem wetterfest zu machen. Dazu gehören etwa zwei- oder sogar drei Jahre laufende Refinanzierungsgeschäfte mit den Banken und eine noch weitere Lockerung der Sicherheitenregeln der Zentralbank.

Ob die EZB in einem weiteren Schritt damit beginnen wird, nach dem EU-Gipfel deutlich stärker an den Anleihemärkten zu intervenieren, ist unklar. Viele Beobachter hatten Draghi zuletzt so verstanden, dass er sich für den Fall, dass die Staats- und Regierungschefs in Brüssel den gordischen Knoten dieser Krise durchschlagen, diese Option als kurzfristige flankierende Maßnahme offen lässt. Sollte der Gipfel scheitern, wäre die EZB wahrscheinlich ohnehin dazu gezwungen.

Notenbanken bereiten sich auf Scheitern des Euro vor

Einem Bericht des „Wall Street Journal(sic!) zufolge bereiten sich die ersten Notenbanken in Euro-Ländern schon auf ein „Leben nach dem Euro“ vor. Demnach sorgen sich einige Notenbanker bereits darum, wo sie künftig andere Währungen drucken können.

Die Bank of Ireland prüfe, wie sie an zusätzliche Ressourcen zum Gelddrucken komme, falls kurzfristig eine nationale Währung eingeführt werden müsse, schreibt das Blatt unter Berufung auf Insider.

Mehrere Länder außerhalb der Euro-Zone, darunter die Schweiz, überlegten zudem, welchen Orientierungswert sie nach einem Zusammenbruch des Euros ansetzen sollten, um den Wert ihrer eigenen Währung zu messen. Montenegro, das zwar kein EU-Mitglied ist, aber den Euro als Währung nutzt, solle sich ebenfalls nach Ersatz umschauen.

Die US-Großbank JP Morgan rät dem Bericht zufolge Investoren und Unternehmen, sich gegen ein Ende des Euro abzusichern. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fall eintrete, beziffert die Bank auf 20 Prozent. Laut „Financial Times“ hat allerdings gerade JP Morgan sein Kreditgeschäft in der Euro-Zone ausgeweitet. Das Volumen der Darlehen in Spanien, Italien, Griechenland, Portugal und Irland sei seit September um neun Prozent gestiegen, zitiert die Zeitung Vorstandschef Jamie Dimon.

S&P’s läßt die Maske fallen. US-Ratingagenturen gehen eisern ihren Weg.

Dienstag, Dezember 6th, 2011

Was seit Monaten offen liegt, und seit den ersten Folgen der Lehman – Affaire deutlich wurde, ist nun bei Deutschland angekommen. In die Verschuldungsfalle gelockt, ist die Euro-Zone auch in ihren vermeintlich starken Teilen bedroht. So gesehen, wird wohl nur der Ausweg bleiben, Europa als Region mit „Weltmachtstatus“ aufzugeben, in lediglich verkleinerter Form fortzuführen oder mit den USA zu vergemeinschaften. –

Oder sollte sich dafür China anbieten? Aber wer will darauf warten?

Anl.:
dpa (London)

Ratingagenturen kündigen eine neue Einstufung der Bonität in der Regel zunächst über eine Veränderung des Ausblicks an.
(dpa) – Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s will Medienberichten zufolge den Ausblick für die Kreditwürdigkeit Deutschlands auf «negativ» senken.

Dasselbe gelte für fünf weitere Länder der Eurozone, berichtete die «Financial Times» am Montag auf ihrer Internetseite ohne Angabe von Quellen. Die Agentur werde dies noch im Laufe des Abends mitteilen. Ein Sprecher von Standard & Poor’s (S&P) in London sagte der Nachrichtenagentur dpa: «Wir haben dazu keinen Kommentar.» Auch die «Financial Times» («FT») hatte keine Stellungnahme der Agentur erhalten.

Mit der Senkung des Ausblicks würde den sechs mit der Bestnote «AAA» eingestuften Staaten der Verlust ihrer Topbonität drohen. Sie ist Voraussetzung, um sich an den Kapitalmärkten zu günstigen Konditionen Geld zu besorgen. Eine geringere Bonität der stärksten Euroländer könnte die Krise der Gemeinschaftswährung verschärfen. Neben Deutschland seien auch Frankreich, die Niederlande, Österreich, Finnland und Luxemburg betroffen, hieß es im Bericht der «Financial Times». Ähnlich berichtete die Finanzagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise. Demnach werde S&P den Ausblick für alle 17 Staaten mit der Eurowährung auf «negativ» setzen.

Der Eurokurs gab am Montagabend auf die Berichte hin deutlich nach. Er fiel unter die Marke von 1,34 Dollar.

Ratingagenturen kündigen eine neue Einstufung der Bonität in der Regel zunächst über eine Veränderung des Ausblicks an. Dafür gibt es die Stufen «positiv», «stabil» und «negativ».

Eine Veränderung des Ausblicks hat nicht zwangsläufig eine Änderung der Kreditwürdigkeit zur Folge. Ein «negativer» Ausblick bedeutet daher nicht automatisch eine Herabstufung. Er gilt aber als Warnung, dass ein solcher Schritt in nächster Zeit möglich ist. Am Rating orientieren sich nicht nur Banken als Kreditgeber, sondern auch andere Investoren.

Mit Blick auf Deutschland heißt es der «FT» zufolge, dass sich die Agentur um den möglichen Einfluss der stärker werdenden politischen, fiskalischen und geldpolitischen Probleme in der europäischen Wirtschaft und der Währungsunion sorge. Die Agentur habe insgesamt den Eindruck, dass der mangelnde Fortschritt der europäischen Führung beim Kampf gegen die Ausbreitung der Finanzkrise auf strukturelle Schwächen im Entscheidungsprozess der Eurozone und der Europäischen Union hindeuten könnte.

Erst Mitte November hatte S&P mit einer versehentlichen Herabstufung Frankreichs für Aufsehen gesorgt. Schuld war nach Angaben der Agentur eine Computerpanne. Kritiker werfen den Ratingagenturen zu großen Einfluss und zu wenig transparente Entscheidungen vor.

Financial Times Deutschland. Nepper, Schlepper, Bauernfänger?

Dienstag, August 23rd, 2011

Am 27.7. habe ich, auf die Werbung der FTD hin, einen Fragebogen ausgefüllt, den Wunsch auf einen Preis geäußert, und ein dreimonatiges Abonnement bestellt. Es gab die €-Angabe „42,-“ im Kleingedruckten zu lesen; es kam allerdings eine Rechnung über 86,00.

Erst im zweiten Schritt, als ich zum dritten Mal die Nichtzustellung monieren mußte, fiel mir auf, dass es um 3x 42,-€ Gesamtsumme ginge.

Ich sprach am 13.8. (zum 3. Mal), diesmal mit einer Dame der FTD, die sich äußerst rabiat benahm und gar nicht auf die Nichtzustellung als Begründung meiner, daraufhin ausgesprochenen, fristlosen Kündigung eingehen wollte. Äußerst prompt erhielt ich dann am 15.8., zunächst zu meiner positiven Überraschung, die Kündigungsbestätigung, allerdings  zum November 2011!

Heute Morgen schellt wieder das Telefon, wieder eine Dame der FTD, wieder das Nicht-Hören-Wollen, sondern die Bestätigung, dass es um 3x 42,00€ ginge. Meine Argumentation, Nichtzustelluung, Folge: fristlose Kündigung, konnte ich gar nicht erwähnen. – Deshalb legte ich auf. Im Übrigen sind die 86,00€ bereits überwiesen.- Also: wer Derartiges nicht erleben will, ziehe seine Schlüsse.
Ich bin nur gespannt, ob es mit dem Preis, einem Camcorder, wieder so gehen wird, wie beim Telefon-Handy, dem Preis vor Jahren. Man läuft nämlich, quai als Bittsteler,  der Lieferung hinterher und wird von Stelle zu Stelle vertröstet – und das über Wochen!

Chancen ohne den „Spaziergänger von Klagenfurt“.

Freitag, Juni 18th, 2010

Hat nicht schon Jemand die deutsche Mannschaft von Ballack, dem „Spaziergänger von Klagenfurth“ befreit; ist nicht schon Rohlfes, der andere eindruckslose Partner von B., ausgeschieden? War das nicht genug? –

Aber, dass Löw kein Trainer ist, beweist er im ersten Spiel mit etwas Anspruch. Statt, wie Hidding bei Australien, aktiv in das Geschehen einzugreifen, läßt er nach Kloses gelber Karte die Zügel schleifen. Reagiert auch auf andere Gefahrenmomente nicht. Läßt das Spiel durchlaufen (übrigens: wer entscheidet sich ständig für K., der völlig eindruckslos bleibt. Ein Restbestand – wie B.?

Aber das sind keine verantwortlichen Trainer von Format, wie z.B. bei der Schweiz oder Griechenland. Mit Gerede wird nichts entschieden. Schon B. hätte seit Langem aus der Mannschaft entfernt gehört. Zwei Pässe, kein Mal ein Zweikampf, Alles im Schlenderschritt. Auch sein Bauch war im Spiel gegen Italien wichtiger. Folge: 2:1 für Italien. Andere spielten im Finale…

Es wird eben nicht alles automatisch und aus der Ferne gelöst. Also: wann wird Löw ein Trainer? Und: ist das dann nicht zu spät?
Ein bayerischer Politiker hat mal Fußballvergleiche in der Politik gebraucht. Ganz Unrecht hatte er nicht, denn nun erinnert der Fußball an die Zustände in der Politik.