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Dietchef-Werbeversuch bei abnehmen.com?

Freitag, 27. Januar 2012

Dietchef bietet nicht Alles. Zugekauft werden müssen z.B. die Beilagen. Dann kann ich auch günstiger sein. Geschmack?

I.
23.02.2011, 13:12 Dietchef- Abnehmkonzept aus Großbritannien Beitrag #1
audrey123
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Beiträge: 12 Dietchef- Abnehmkonzept aus Großbritannien

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Hallo,
ich bin durch eine Zeitschrift auf die Seite dietchef.de aufmerksam gewurden.
Das Konzept: vollwertige Mahlzeiten, frisch gekocht und in Tüten eingeschweißt. Komplette Tagesmenüs inkl. Snacks, jeweils 1200 Kalorien.
Um das Einkaufen, Kalorienzählen und die Zubereitung (die Gerichte werden in der Mikrowelle aufgewärmt) etc. muss man sich also nicht kümmern.
Gewichtsverlust so um die 1-1,5Kilo in der Woche.
In Großbritannien soll es schon die Nummer eins unter den Abnehmkonzepten sein, mittlerweile lassen sich die Gerichte von dem Profi-Koch Alan Mathieson auch hier bestellen. Kostet zB für 28 Tage 240€.
Hat jemand von euch oder aus eurem Kreis vielleicht schon mal diese Diät probiert?

LG

II.
23.02.2011, 14:48 Dietchef- Abnehmkonzept aus Großbritannien Beitrag #2
Herzmuschel
motiviert & fröhlich
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Beiträge: 3.906 AW: Dietchef- Abnehmkonzept aus Großbritannien

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warum in die Ferne schweifen….gibts hier in D auch und nennt sich DIÄKO. Würde ich nie machen, weil frisch ist verpacktes und ewig haltbar gemachtes Essen nicht, die Kalorien wären mir zu wenig, Lerneffekt gleich 0 und ob mir das schmeckt, wenns schon so teuer ist…
und um Snacks, Obst, Jogurts usw. zu essen, brauch ich mir nix teures schicken lassen. Genauso verhält es sich beim Frühstück und Abendbrot. Da wird wohl auch jeder in der Lage sein, sich selber ´ne Stulle zu machen.
Da es aber unter uns auch genügend kochfaule gibt, würde ich für diese eine Mittagsmahlzeit ein Fertiggericht von Du darfst, WW oder Brigitte diät o.ä. nehmen. Salat gibbet auch im Fertigbeutel/Box, gefrorenes Gemüse ist in der Micro auch schnell gemacht….

III.
23.02.2011, 14:56 Dietchef- Abnehmkonzept aus Großbritannien Beitrag #3
SnowWhiteSheep
NeVeRGiVeUP!
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Beiträge: 498 AW: Dietchef- Abnehmkonzept aus Großbritannien

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Würde das auch nicht machen. Selbst kochen macht spaß, man lernt was und man kann auch variieren und auf Vorlieben/ Allergien achten. Zum Ideen anregen ist das bestimmt prima, aber gekocht wird selbst. Und Einfrieren kann man sich größere Portionen ja auch, die dann schnell warm gemacht werden.

IV.
24.02.2011, 09:43 Dietchef- Abnehmkonzept aus Großbritannien Beitrag #4
audrey123
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Beiträge: 12 AW: Dietchef- Abnehmkonzept aus Großbritannien

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Diäko ist teuer und schmeckt nicht, genauso wie der Weight Watchers und Co.-Kram. Im Gegensatz dazu soll dietchef ganz lecker sein.
Ich koche gerne, aber während einer Diät ist es für mich immer zu “gefährlich”, man isst einfach mehr, muss auf Kalorien achten, ist im Supermarkt immer den Verlockungen ausgesetzt, dauernd beschäftigt man sich dadurch immer wieder mit Essen…
240€ für einen ganzen Monat, so teuer ist das doch eigentlich nicht. Plus Getränke kommt man vielleicht auf 300€ an Kosten im Monat. Ich zahle für meine Einkäufe, also für mein Essen (wenn ich nicht gerade “shake”) sicher mehr im Monat, weil ich es natürlich nicht so kontrolliert angehe. Einen Monat keinen Supermarkt zu betreten, auch cool. Wenn es dann noch halbwegs schmeckt und man sich um nichts kümmern braucht? Gerade für Berufstätige ideal.
Ich überlege mir das noch mal. Doof nur, dass man sich nicht mal ein paar Mahlzeiten zukommen lassen kann, um es zu testen. Man bestellt mindestens für einen Monat.

V.
@schäfchen
“Häßlich und fett” klingt furchtbar (traurig). Oder wie ist das gemeint?? Du bist ganz sicher nicht fett und häßlich schon mal gar nicht!

VI.
24.02.2011, 09:48 Dietchef- Abnehmkonzept aus Großbritannien Beitrag #5
Bendino
Moderator
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Beiträge: 11.368 AW: Dietchef- Abnehmkonzept aus Großbritannien
Zitat:
Zitat von audrey123
Diäko ist teuer und schmeckt nicht, genauso wie der Weight Watchers und Co.-Kram. Im Gegensatz dazu soll dietchef ganz lecker sein….
Soll lecker sein, dann scheinst du ja die richtige Werbeseite gefunden zu haben.

VII.
24.02.2011, 09:54 Dietchef- Abnehmkonzept aus Großbritannien Beitrag #6
audrey123
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Beiträge: 12 AW: Dietchef- Abnehmkonzept aus Großbritannien
Mit uns hat sie 62 Kilo abgenommen So schaffen Sie es auch… –
Zitat von Bendino
Soll lecker sein, dann scheinst du ja die richtige Werbeseite gefunden zu haben.
Genau! Deswegen frage ich ja hier nach, ob es schon jemand getestet hat ;-)
Geschmäcker sind ja zu dem verschieden, es gibt sicher einige, die nicht so kochbewandert sind und Fertiggerichte tatsächlich lecker finden. Wenn mehrere aber sagen würden, dass dietchef “ganz ok” ist, wäre das natürlich ein Kriterium, welches ich in meine Entscheidungsfindung mit hineinbeziehen würde.
[quod erat demonstrandum]

Gesund Abnehmen – Aber nicht per Plagiat.

Samstag, 10. Dezember 2011

An der Arbeitsstelle fand ich eine, aus irgendeinem Magazin, gerissene Seite. Die hatte wohl eine Kollegin verloren. Einige Textstellen waren unleserlich.

Ich fand die Ernährungs-Idee interessant und habe die Lücken ausgebessert. Es scheint sich um eine Hamburger Firma zu handeln, die von der Zeitschrift offensichtlich promotet wird.

Anl.:

Stefani Hemminger (44): 20 Kilo weg
mit neuen Fertiggerichten

Nie hatte ich das Gefühl, auf Diät zu sein

Mit Kleidergröße 38/40 hat die Geschäftsfrau wieder Spaß an Mode.
Aus Zeitnot nimmt sie zu. Doch dann findet Stefanie ein Abnehm-Konzept ohne Kochen und Einkaufs-Stress.

‘So wohl wie jetzt habe ich mich lange nicht mehr gefühlt!’ Stefanie aus Baden-Württemberg präsentiert stolz ihre schlanke Figur. Die temperamentvolle Unternehmerin hat super abgenommen, obwohl sie täglich mindestens fünfmal isst.

Tagsüber aß ich fast nichts, dafür abends um so mehr
‘Das Übergewicht kam, weil ich das Frühstück immer ausfallen ließ und mittags nur eine Kleinigkeit vom Bäcker holte. Dafür schlemmte ich dann abends mit meinem Freund, z.B. eine doppelte Portion Spaghetti. Dafür naschte ich noch bergeweise Süßes, sogar nachts.’ Über Jahre wiegt sie bei einer Größe von 1,72 m nie mehr als 73 Kilo. Doch in den letzten drei Jahren steigt Stefanies Gewicht auf 86 Kilo an. Als in diesem Sommer Kleidergröße 44 drohte, dachte ich: ‘So geht es nicht weiter!’ Da entdeckte ich im Internet eine Anzeige von Diäko, die an die 90 Mahlzeiten zum abnehmen bequem nachhause liefern. Da ich keine Zeit zum regelmäßigen Einkaufen und Kochen habe, war das für mich die perfekte Lösung’.”

Jetzt esse ich regelmäßig kleinere Portionen
Vier Monate ist sie sich täglich an drei Hauptgerichten, zwei Snacks aus dem Programm und spätabends an Rohkost mit selbst gemachtem Dip satt. Das Superresultat: 66 Kilo. „Inzwischen esse ich regelmäßig, aber kleinere Portionen, z. B. morgens Haferbrei, mittags Rohkost statt Schokolade«. Stefanies Lebensgefährte Stefan (47) hat übrigens mitgemacht und auch 17 Kilo verloren.« Dadurch sind wir uns wieder näher gekommen«, sagen beide lächelnd.

Ein typischer Tagesplan
‘Diäko« liefert für jeden Tag drei Hauptmahlzeiten und einen Snack. Zusätzlich sollte man noch frisches Obst und Gemüse essen. Frauen kommen damit auf 1200 kcal, Männer dürfen 300 kcal mehr zu sich nehmen. Jedes Gericht ist nach 2 bis 3 Minuten Erwärmen per Mikrowelle oder Herd fertig. Kosten pro Tag: um sechs Euro. Weitere Infos und Bestellung kostenfrei unter Tel. 040/5510001.’”

Neue tina-Diät mit Bauch-Weg-Rezept. Der perfekte Weg zum Abnehmen für Könner.

Freitag, 7. Oktober 2011

http://search.pressetext.com/news/20111006017

pts20111006017 Medizin/Wellness, Kultur/Lifestyle Neue tina-Diät mit Bauch-Weg-Rezept

Hamburg (pts017/06.10.2011/13:30) – “Bauch weg” heißt die neue Devise bei tina* und bringt es auf den Punkt. “Abnehmen ohne Stress und Heißhunger” ist nun Standard. Wer dagegen aufkommen will, muss sich anstrengen.

So schaffen Sie’s mit Leichtigkeit

Ob nun köstliche Gerichte in europäischer Vielfalt, ob die schnelle, anstrengungslose Belieferung oder das Rundum-sich-Wohlfühlen: Die neue tina-Diät bildet den perfekten Weg zum Abnehmen für Könner.

Zeitgemäße Diät

Heutzutage geht alles schnell, schnell, schnell. Aber wer dem Druck standhalten, Erfolg haben und rundum glücklich sein will, der greift zur tina-Diät, denn deren Vorteile sprechen für sich. Die Diät der Erfolgreichen kommt tiefgekühlt, modern, und damit frisch wie auf dem Feld, direkt zu Ihnen nach Haus. Langwieriges Einkaufengehen, mühsames Anstehen, komplizierte kleine Portionen auswählen, wiegen, zuschneiden etc.? – Fehlanzeige. Alles schon gemacht.

Schnell, geschmackvoll und erfolgreich

Drei Tage mit besonderen, anregenden Gerichten, die den Stoffwechsel auf Schwung bringen, zeigen Ihrem Körper wohin die Reise geht. Und die läßt es an Abwechslung nicht fehlen. Nicht undefinierbarer Brei, oder langweilige, farblich wenig ansprechende Drinks oder gar Pillen, sondern tatsächlich bodenständiges Essen. Und das ohne ermüdende Anweisungen und ärgerliches Hereinreden in unbequemen Konferenzsälen, sondern leicht verständlich vorbereitet.

All-inclusive und Qualität

Kurz, frisch, wie wir es von Muttern her kennen sollten. Da wundert sich der Gaumen, angesichts dieser perfekten, und von ausgewiesenen Köchen komponierten Gerichte. Das Alles ist nicht bunt und zufällig zusammengewürfelt, oder es fehlt dies oder das bei näherem Zusehen am vollendeten Glück. Nein, all inclusive heißt es hier: komplette Wochen werden präsentiert. Sie erkennen: ich bin mit allem versorgt, was 6 Tage erfordern – vom Morgen bis zum Abend. Kein Mangel an Vitaminen, Kalorien, usw. Alles voll Geschmack, im ausgewogenen Verhältnis und so konzipiert, dass Sie vollendet gesund abnehmen können.

Die schlanke Zukunft

Dies Alles kommt nicht aus dem luftleeren Raum wie an Beispiel und Erfahrungen von Rabena Herklotz(31) gezeigt wird, welche die gesunden Diäko – Gerichte der tina-Diät erfolgreich nutzte. Ja Rabena hat sogar mit ihrem Mann gemeinsam abgenommen. Das machte, bei allen positiven Eigenschaften des Diäko-Ernährungskonzeptes, das ja hinter der tina-Diät steht, viel Spaß, war anregend und beflügelte letztlich den Erfolg. So bietet die tina-Diät der Hamburger Firma Diäko, nunmehr seit fast 28 Jahren, Ihnen Ihren ganz persönlichen Erfolgsweg in eine schlanke Zukunft.

Die "Diät für Könner" bei tina

tina bringt neue Diät

* Bezug: Inga Pfannebecker: “Bauch weg in 4 Wochen”. So schaffen Sie 10 Pfund. In: tina (Bauer Media Group Bestseller), http://www.tina.de , Nr. 41, 5. Oktober 2011, S. 50f.

Die Weight Watchers im “stern”*. Ein Konzern stellt sich vor.

Mittwoch, 17. November 2010

Weight Watchers Chips, Fertiggerichte, Kochbücher, Einkaufsführer: Das Weltunternehmen hat sich über die Jahre von einem bloßen Versammlungsausrichter zum Produzenten und Vertreiber von Produkten verschiedendter Provenienz gemausert.

Dass der “stern” sich bereit findet, auf 25 Seiten (plus Titelblatt), d.h. mit einer Topstory, dafür in Deutschland Reklame zu machen, erstaunt. Erzählt wird in Wort und Bild zunächst vom internationalen Charakter der Weight Watchers. Es sind vor allem japanische und amerikanische Beispiele abgebildet. Interessant dennoch, dass sich der “stern” erkühnt, nach der Wahrheit zu greifen, indem gesagt wird, die Weight Watchers hätten eine “Formel gefunden, mit der man aus den überflüssigen Pfunden anderer Leute Gold machen” könne (S. 58).

Gruppentreffen – der Clou des Unternehmenskonzepts – eigentlich genial, da Wareneinsatz u.ä. finanzielle Belastungen, zunächst unbekannt blieben, reihten den Konzern kurzerhand, neben CoCola und McDonald’s, in die Phalanx der amerikanischen Weltkonzernlehre ein.

Doch auch das Dogma deutscher Universitäten, Dicksein ende erst, wenn der Lebenzuschnitt grundlegend verändert werde, wurde ebenfalls bedient; und so finden sich die Weight Watchers-Gruppen auch in Deutschland. Interessant jedoch, dass der “stern” z.B. Stahlarbeiter bei den Versammlungen findet und so die Schranke zwischen Frau und Mann beim Abnehmen (im Fall des Weight Watchers-Systems) durchbricht. Sicherlich haben die Demonstrationen von Fett in der Spiegeleier-Pfanne etc. einen gewissen durchschlagenden Effekt, den erklärtermaßen auch die harten Fälle unter den Übergewichtigen als Anreiz benötigen.  ”Gruppendruck” nennen die Erfahrenen dieses schlagende Argument (S. 59) im System.  Ob aber nun Stahlarbeiter- und Handwerker- (Männer) sich gerade um die Debattierclubs der Weight Watchers reißen, das bleibe dahingestellt.

Frauen folgen dem schon eher und bezahlen, allein für die Teilnahme, “in…drei Jahren…rund 1400 Euro” (S. 59). Das langte dem Konzern aber als Einnahmequelle schon bald nicht mehr.  Der “stern” spricht von einem “kleinen Supermarkt” (S. 60), den Weight Watchers da unterhalte. Gewiß, wertvoll ist der Lebensmittelführer, wie der “stern” auch herausstreicht; aber leistet das nicht schon die breite Abnehm-Literatur aus der Verlagsproduktion jedes Jahr neu? Gewiß, das Punkte-System, das der Konzern eifersüchtig vor der Welt schützt, bietet dem, unerfahren in die Werbe- und Fettfalle Stolpernden, gewisse Hilfestellung. Doch es fällt wiederum auf, das der “stern” immer wieder gerade auf die Stahlarbeiter zurückkommt, die vor der Hand Weight Watchers-Anhänger sein sollen. Wer das glaubt… (S. 60).

“Heilige Kühe”, wie die “Deutsche Gesellschaft für Ernährung” fordern an sich auch vom Weight Watchers-Angebot Unmögliches. Aber wo kommt der “stern” darauf zurück? Wo etwa bietet der Konzern “viel Obst und Gemüse, viele Kohlenhydrate, regelmäßig Fisch (den man so nennen kann) und mageres Fleisch, wenig Fett und wenig Zucker” in überzeugender Frische an, und das unter Verzicht auf  Haltbar- und Sattmacher?

An diesem Punkt: Szenenwechsel nach New York (denn dort ist ja alles besser, da fremd, damit interessant, erstrebenswert).  Doch etwas Kritik streut der “stern” schnell als Würze dazwischen. In der US-Metropole wird gefunden, “Weight-Watchers-Fertigmahlzeiten” seien “viel zu salzig”. Auch der Jo-Jo-Effekt sei bei den Weight Watchers Alltag (aber eben lediglich in den USA). Deshalb muß Werbung helfen. Vorher-Nachherphotos, Schauspieler etc. werden eingespannt. “Gruppenleiterinnen” tragen das Geschäft, denn es geht vor der Hand um das Verhältnis zur Kundin. Das muß sich vertrauensvoll gestalten, denn wer pilgert schon ständig zum Wiegen in einen kahlen Versammlungsraum, gefüllt mit mehr oder weniger neugierigen Frauen; und bezahlt dafür auch noch Geld?

1000 deutsche Gruppenleiterinnen sind, nach Aussage des “stern”, mit ihrer Bezahlung, und dem Führungsstil des Unternehmens, unzufrieden (S. 62). Gerichtliche Auseinandersetzungen in England rücken zudem den freiberuflichen Status der Gruppenleiterinnen in ein anderes Licht. Der Konzern spart nämlich gern, so der “stern”,  Steuern und Sozialabgaben. Die Nachzahlung kann sich infolgedessen auf ca. “37 Millionen Dollar” belaufen.

Offiziell – nun wieder in der Geschäftsleitung in New York erholt – wolle der Konzern nichts anderes, so sagt der “stern”, als den Kunden “einen gesunden Lebensstil” vermitteln (S. 64). Vor dem Hintergrund der US-Zustände ein engagiertes Unterfangen. Staatliche Eingriffe lehnt Weight Watchers ab. Das widerspräche auch der Philosophie des Unternehmens. Aber was findet denn  anderes in den berühmten Sitzungen statt? Die Versammlungen, mit ihren Gruppeneffekten, sind doch eigentlich nicht anders zu verstehen. Auch bildet das Punkte-System der Weight Watchers eher eine Verkörperung des erhobenen Zeigefingers seligen Angedenkens, den die Pädagogik doch so gern vergessen machen möchte.

Aber es wird Raum bleiben für die verschiedensten Ansätze, die Adipositas weltweit zu bekämpfen.  Ob mit Erfolg, bleibt abzuwarten. Der ”stern” kapriziert sich erneut auf Fremdländisches. Stellen doch gerade die Schwellenländer jene Erfolge in Frage, die in den Industrielländern (vielleicht) gerade erreicht werden konnten (S. 64). Die Folge: Weight Watchers-Expansion nach China. Es handelt sich eben um einen international agierenden Konzern.  Für diesen positiv: auch die Chinesen werden dicker. Negativ (an den “stern” gefragt) : was interessiert es uns Deutsche, ob in den Gruppen in Schanghai die “Sündenbefragung” militaristischer durchgeführt wird? Interessant: wie opulent die Chinesen inzwischen essen. Im Grunde aber handelt es sich um die gleichen Probleme, die wir Deutschen nach 1952 bekamen…

Das Motto ist: Gewicht runter – und halten, so sagt der “stern”. Nachdem er über 14 Seiten unverholen Werbung für die Weight-Watchers gemacht hat, setzt er noch eins drauf: ein Interview mit deren Gründerin Jean Nidetch. Insgesamt stellt  sich uns schließlich die Frage: was interessiert uns in Europa an einem typisch amerkanischen System? Können wir davon etwas lernen? Die Weight-Watchers, so sagt auch der “stern”, wollen in erster Linie verkaufen.  Der Jo-Jo-Effekt wäre ihnen deshalb nicht unlieb. Das wäre uns aber zu wenig.

* C. Chan, U. v.Bülow, N. Heißman, J. Vougioukas, Ein Pfundsgeschäft. Wo der Wohlstand zu überflüssigen Kilos führt, da kommen früher oder später auch die Abgesandten von Weight Watchers, in: stern, Nr. 46, 11.11.2010, S. 52-66.